Selbstverständnisse Sozialer Arbeit

zwischen Haltung, Handlung und faulen Kompromissen…

Soziale Arbeit als institutionalisierte Hilfestellung richtet ihre Angebote an Individuen
bzw. Gruppen, die mit sozialen Problemen konfrontiert sind. Dabei bewegt sie sich in
Spannungsfeldern zwischen sozialstaatlichem Kontrollauftrag, Trägerinteressen und individuellem Nutzer_innenauftrag. Welche Spielräume kann eine Soziale Arbeit, die sich als kritisch-transformativ versteht, auf welchen Ebenen (individuell, organisational, politisch) eröffnen?

Was bedeutet in diesem Kontext kritisch, was transformativ und wie sind die Begriffe aufeinander bezogen? Wie können Theorie(n) und Praxen Sozialer Arbeit im Hinblick auf die genannten Fragen voneinander profitieren? Was beschreibt der Begriff des Problems und wer verfügt über Deutungshoheiten? Welche Haltungen sind in diesen Kontexten zu reflektieren, zu überprüfen und zu bearbeiten? Wie kann darüber hinaus die eigene Handlungsfähigkeit erhalten und erweitert werden? Wie kann Soziale Arbeit in Theorie und Praxis die Auseinandersetzungen ihrer Nutzer_innen um gesellschaftliche Anerkennung und materielle Absicherung stärken?

Diese und andere Fragen sollen den Austausch und die Diskussionen auf unserer Fachtagung leiten.

Zum Abschluss der Veranstaltung beabsichtigen wir den Ausklang in angenehmer Atmosphäre zum Vernetzen und das weitere Vorgehen und weitere Veranstaltungen
zu planen.


 

Wir danken unseren Unterstützer_innen:

den vielen helfenden Händen und Füßen,
den Referent_innen,

dem nhu-logo-png
Nachbarschaftshaus Urbanstr.,

dem DBSH_hoch
DBSH – Landesverband Berlin


 

 

Titelgrafik:
StreetArt von BrokenFlowerz fotografiert an der Landsberger Allee 😉

 

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